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    Projektierung

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    Ausführung

Die Stiftung Montétan für Kinder und Jugendliche plant den Neubau der Maison de l’Enfance et de l’Adolescence de Montétan in Lausanne. Das Gebäude wird ein neues Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie beherbergen, bestehend aus einer allgemeinen Beratungsstelle, Tageskliniken für Kinder und Jugendliche, drei stationären Einheiten, Bereichen für Gastronomie, Empfang und Besprechungen sowie Verwaltungsräumen.

Das Programm wird ergänzt durch ein Zentrum für Gemeinschaftspädiatrie mit einer Forschungs- und Gesundheitsförderungseinheit sowie einem Kinderhaus.

Das Gebäude besteht aus vier Baukörpern auf einem gemeinsamen, halb eingegrabenen Sockel, die einen begrünten Innenhof bilden, der den Nutzern und Patienten vorbehalten ist. Eine Tiefgarage und unterirdische Verbindungen zwischen den Gebäuden sind ebenfalls vorgesehen.

Die Tragstruktur besteht aus einem monolithischen Stahlbetonsockel, auf dem vier Baukörper ruhen, die durch Stege miteinander verbunden sind. Die Strukturen dieser vier Gebäude basieren auf einem 3,60 m-Tragwerksraster und bestehen aus einem Stahlbetonskelett, das die vertikalen und horizontalen Erschließungszonen definiert, an das eine Holzsuperstruktur anschließt. In den Obergeschossen bestehen die Decken aus Holz-Beton-Verbundplatten, die beidseitig der zentralen Stahlbetonflure angeordnet und an den Fassaden durch Holzstützenreihen getragen werden. Der Übergang des Tragrasters zwischen den Obergeschossen und der Tiefgarage erfolgt über eine Stahlbeton-Überzugplatte. Die horizontale Aussteifung erfolgt über die Stahlbetonkerne der Treppen- und Aufzugsschächte.
Das Tragwerkskonzept basiert auf einem Ansatz der Wiederverwendung und des Recyclings, um die Umweltbelastung zu minimieren. Holz aus dem Rückbau der bestehenden Gebäude wird für die neuen Holzkonstruktionen wiederverwendet, und der Abbruchbeton wird gebrochen und als Recyclingbeton in den neuen Stahlbetonstrukturen eingesetzt.

Die Gebäude gründen auf einer durchgehenden Fundamentplatte mit Vertiefungen im Bereich der vertikalen Lastträger. Der Baugrund besteht hauptsächlich aus Molasse und Moräne im nördlichen Teil des Grundstücks mit einer oberflächennahen Grundwasserlinse.
Der Bau erfordert umfangreiche Erdarbeiten. Die Baugrube wird je nach geologischen und hydrologischen Bedingungen durch überschnittene Bohrpfahlwände, tangierende Pfahlwände, Berliner Verbau oder Nagelwände gesichert. Zudem berücksichtigt das Projekt den unter dem Baufeld verlaufenden Eisenbahntunnel der LEB, der sich etwa 10 m unterhalb der Baugrubensohle befindet.

Das Büro INGPHI und seine Partner freuen sich darauf, ein Gebäude zu realisieren, das beispielhaft in Bezug auf Umweltverträglichkeit und nachhaltige Bauweise ist.

  • Bauherrschaft

    Fondation Montétan

  • Architektengemeinschaft

    AETC sàrl, Genf
    Fiona Pia Architectes sàrl, Lausanne
    INGPHI SA, Lausanne

  • Bau- und Geotechnischer Ingenieur

    INGPHI SA, Lausanne

  • Bauunternehmen

    Konsortium MSI: Marti-Sotrag-Implenia

  • Erbrachte Leistungen

    Wettbewerb (Sieger)
    Vorprojekt
    Bauprojekt
    Baubewilligungsverfahren
    Ausschreibung

  • Technische Merkmale

    Baugrubensicherung: überschnittene Pfahlwände, tangierende Pfähle, Berliner Verbau, Spundwände
    Holz-Beton-Verbunddecken, Wiederverwendung, Recycling
    Holzdächer und Vordächer
    Bauvolumen: 63 000 m³

  • Bauzeit

    2019 - 2028

News

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Veröffentlichungen

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Projektteam

  • andre-claro-equipe-ingphi

    André

    Claro

    Grafikdesigner

  • Bernard

    Adam

    Mitglied der Geschäftsleitung - Projektleiter - Bauingenieur

  • Deyllan

    Makarison

    Bauingenieur

  • Fatima

    Moukhtari

    Projektleiterin - Geotechnischer Ingenieurin

  • Florent

    Iseni

    Zeichner Ingenieurbau

  • Jonathan Duruz-INGPHI

    Jonathan

    Duruz

    Bauzeichner

  • Lucas

    Vieceli

    Bauzeichner

  • Manuel

    Carreira

    Bauzeichner

  • mariko_okumura

    Mariko

    Okumura

    Architektin

  • ninh-tran-equipe-ingphi

    Ninh

    Tran

    Mitglied der Geschäftsleitung - Lehrmeister - BIM Manager & Zeichner Konstrukteur

  • Pierre

    De Groot

    Projektleiter - Bauingenieur

  • Rafael

    Melo

    Bauzeichner

  • Sarah

    Derian

    Projektleiterin - Bauingenieurin

  • Shkendim Salihi

    Shkendim

    Salihi

    BIM Modeler - Bauzeichner - Lehrmeister

  • Xavier

    Vingerhoets

    Bauingenieur

Gebäude Croix d’Or und Madeleine
Sekundarschule II Noëlla Rouget