In Lausanne werden auf dem Areal des zukünftigen kinderpsychiatrischen Spitals die Sicherungs- und Verankerungsarbeiten fortgeführt. Diese geotechnischen Massnahmen bereiten die kommenden Bauphasen vor und gewährleisten die Stabilität der Baugrube in einem beengten städtischen Umfeld.
Als Siegerin des von der Fondation de l’Hôpital de l’enfance de Lausanne durchgeführten Studienauftragsverfahrens entwickelte das Team aus AETC, Fiona Pia Architectes, PHAP, Citec und INGPHI ein Projekt, das um einen grosszügigen Landschaftsraum organisiert ist, der als therapeutische Unterstützung für Kinder konzipiert wurde. Der zukünftige Standort wird insbesondere ein kinderpsychiatrisches Spital, ein Forschungszentrum, Archive, ein Zentrum für Gemeinschaftspädiatrie sowie Räumlichkeiten zur Gesundheitsförderung beherbergen.
Auf der Baustelle haben die Erdarbeiten und Spezialtiefbauarbeiten in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte erzielt. Nach dem Rückbau der oberirdischen Struktur des ehemaligen Kinderspitals erstellten die Teams im Norden des Geländes eine überschnittene Bohrpfahlwand. Diese dient der Sicherung der zukünftigen Baugrube und begrenzt gleichzeitig die Bewegungen benachbarter Gebäude sowie Wasserzutritte. Die entlang des Kopfbalkens angeordneten aktiven Anker wurden anschliessend vorgespannt, um die Stabilität des Baugrubenabschlusses sicherzustellen.
Gleichzeitig schreitet der Rückbau der Bodenplatte des ehemaligen Parkhauses sowie der Untergeschosse des früheren Spitals voran. Begleitet wird dies von einem umfangreichen Sortier- und Verwertungsprozess für Materialien aus Rückbau- und Aushubarbeiten. Dieser Ansatz trägt zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Ressourcen der Baustelle bei und bereitet gleichzeitig die nächsten Bauetappen vor.
In diesem Stadium machen die Arbeiten einen oft wenig sichtbaren, aber wesentlichen Bestandteil des Ingenieurbaus deutlich. Unter der Oberfläche bilden Pfähle, Verankerungen und Baugrubensicherungen die Grundlage und die Untergeschosse dieser künftigen Einrichtung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern.
Bauherrschaft: Fondation Montétan pour l’enfance et l’adolescence (FMEA)
Bauingenieur: INGPHI
Architekten: Arbeitsgemeinschaft AETC Sarl und Fiona Pia Architectes Sarl
Unternehmungen: Konsortium MSI (Marti-Implenia-Sotrag)





