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    Projektierung

Die Rhone-Brücken der Autobahn N09 ermöglichen die Querung der Rhone in Saint-Maurice an einem Standort, der durch die Flussschleife am Fuss des Hügels Arzilier geprägt ist. Die beiden Bauwerke wurden als Schrägseilbrücken mit einer besonderen Konstruktion konzipiert. Sie verfügen über einen einzelnen Pylon, der aufgrund günstiger geotechnischer Verhältnisse asymmetrisch am rechten Ufer angeordnet wurde. Der in das Tunnelportal integrierte Pylon trägt die Lasten der Hauptspannweite, welche die Rhone mittels Schrägseilen überquert.

Die 1987 in Betrieb genommenen Bauwerke stehen seit 2005 unter verstärkter Überwachung, nachdem mehrere Auffälligkeiten im Tragverhalten sowie verschiedene Abweichungen festgestellt wurden, die weiterführende Untersuchungen erforderlich machten. Die durchgeführten Inspektionen, Zustandsaufnahmen und Analysen ermöglichten die Identifikation von Mechanismen, welche die Sicherheit und die langfristige Dauerhaftigkeit der Bauwerke beeinträchtigen können.

Die Untersuchungen zeigen, dass sich die Bauwerke insgesamt in einem beeinträchtigten Zustand befinden (Zustandsklasse 3). Die in den vergangenen Jahren durchgeführten Überprüfungen haben mehrere kritische Punkte aufgezeigt, die insbesondere die Pylone, die Verankerungssysteme, die Lager sowie einzelne Elemente der Stahlkonstruktion betreffen.

Auf dieser Grundlage wurde ein gezieltes Instandsetzungsprojekt definiert, um die langfristige Erhaltung der Bauwerke sicherzustellen. Die vorgesehenen Massnahmen umfassen die Verstärkung und den Schutz der Pylone durch eine Ummantelung mit ultrahochfestem faserverstärktem Beton (UHFB), ebenso wie die Verstärkung des oberen Querträgers mittels einer Stahlkonstruktion. Das Projekt umfasst zudem den Einbau neuer vorgespannter Ankerzugglieder bei den Verankerungsblöcken der Rückverankerungsseile, die Installation einer inspizierbaren Pendelvorspannung auf der Walliser Seite, den Ersatz der Lager an den Widerlagern, die lokale Verstärkung der Stahlkonstruktion sowie den Ersatz des Fahrzeugrückhaltesystems durch ein System mit höherem Rückhaltevermögen und geringerer Durchbiegung.

Diese Interventionsstrategie zielt darauf ab, die Betriebssicherheit zu gewährleisten, die strukturelle Robustheit der Bauwerke zu erhöhen und ihre Nutzungsdauer zu verlängern.

  • Bauherrschaft

    ASTRA, F2 Thun

  • Bauingenieur

    INGPHI SA

  • Erbrachte Leistungen

    Inspektion, statische Überprüfungen, Vorprojekt, Bauprojekt, Ausschreibungsverfahren

  • Technische Daten

    Länge : 111.70 m, 110.50 m
    Spannweite : 99.70 m, 93 m

  • Realisierungszeitraum

    2024 - 2028

News

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Veröffentlichungen

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Projektteam

  • Florent

    Iseni

    Zeichner Ingenieurbau

  • Kushtrim Bajrami

    Kushtrim

    Bajrami

    Bauzeichner

  • Lionel Moreillon

    Lionel

    Moreillon

    Mitglied der Geschäftsleitung - Projektleiter - Bauleitung - Bauingenieur

  • Olivier Chollet-INGPHI

    Olivier

    Chollet

    Stimmrechtsvertreter - Projektleiter - Bauingenieur

  • Philippe Menétrey-INGPHI

    Philippe

    Menétrey

    Direktor - Projektleiter - Bauingenieur

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