Die Grundsteinlegung markiert einen symbolischen Schritt für die neue interkommunale Abwasserreinigungsanlage Lavasson.
Einige Monate nach der Genehmigung des Baukredits von 93 Millionen durch die 21 Partnergemeinden tritt das Projekt in eine sichtbarere Phase ein: den Bau der Betonbauwerke.
Die Arbeiten begannen Ende 2025 mit dem Aushub. Die Grundsteinlegung kündigt nun den Einsatz von Kränen und der Betonmischanlage an, welche den eigentlichen Start der vertikalen Bauphase markieren.
Die zukünftige Anlage, ausgelegt für 72 500 Einwohnergleichwerte, wird die bestehende ARA ersetzen, die während der Bauarbeiten vollständig in Betrieb bleibt und heute an ihre Kapazitätsgrenze gelangt ist. Sie wird insbesondere die Behandlung von Stickstoff und Mikroschadstoffen integrieren, die in der aktuellen Infrastruktur fehlen.
Die neue ARA wird aus fünf funktionalen Einheiten bestehen: Vorbehandlung, biologische Becken, Mikroschadstoffbehandlung, Schlammbehandlung und Verwaltungsgebäude. Zwei Pumpwerke werden das Abwasser von der Seeseite-Anlage zum neuen Standort fördern. Der Bau umfasst eine Baugrube von 4 bis 5 m Tiefe und rund 40 000 m³ Aushub, von denen ein Teil als Auffüllmaterial wiederverwendet wird. Die Becken und unterirdischen Strukturen werden in wasserdichtem Stahlbeton und vorgespanntem Beton erstellt, während die oberirdischen Gebäude aus lokalem Holz der Mitgliedsgemeinden gebaut werden.
Die nächsten Schritte lassen die Bauwerke nach und nach entstehen und bereiten die Inbetriebnahme dieser für die Region wichtigen Anlage vor.
Projekt:






