Eine umfassende Modernisierung zur Anpassung eines emblematischen Gebäudes an heutige museale Nutzungen.
Das Gebäude für zeitgenössische Kunst in Genf ist Teil einer Geschichte, die von mehreren Jahrzehnten der Entwicklung und aufeinanderfolgenden Transformationen geprägt ist. In verschiedenen Bauphasen errichtet, zeugt es von typischen Bautechniken seiner Zeit und wurde im Laufe der Jahre an zahlreiche Nutzungen angepasst. Heute nimmt es als markantes Bauwerk eine zentrale Stellung in der Genfer Kulturlandschaft ein.
Angesichts der Entwicklung musealer Praktiken und aktueller normativer Anforderungen wurde eine tiefgreifende Umstrukturierung erforderlich. Ziel des Projekts ist es, das Gebäude an diese neuen Bedürfnisse anzupassen und gleichzeitig sein architektonisches und strukturelles Erbe zu bewahren.
In diesem Zusammenhang wurden gezielte Rückbauarbeiten durchgeführt, um neue Raumvolumen freizulegen und offenere sowie besser geeignete Räume zu schaffen, insbesondere für den Publikumsverkehr. Der Rückbau ermöglicht es hier, das räumliche Potenzial des Gebäudes sichtbar zu machen und eine kohärente Gesamtstruktur in zuvor mehrfach umgestalteten Bereichen wiederherzustellen.
Diese Rückbauarbeiten weisen eine besondere Komplexität auf, da die bestehenden Decken aus vorgespannten Betondecken bestehen. Vor jedem Eingriff werden daher Klemmvorrichtungen installiert, um die Entspannung der Spannkabel zu kontrollieren und den sicheren Rückbau der Decken zu gewährleisten. Der Rückbau erfordert somit eine sorgfältige Vorbereitung und eine präzise Bauphaseneinteilung, um die Stabilität des Bauwerks in jeder Projektphase sicherzustellen.
Nach Abschluss der Rückbauarbeiten beginnt der Innenausbau, einschliesslich der Erstellung neuer Aufzugsschächte.
Diese Massnahmen sind Teil eines Projekts, bei dem die bestehenden Strukturen als Bestandteil des historischen Erbes des Gebäudes so weit wie möglich erhalten und aufgewertet werden, um Eingriffe zu minimieren und gleichzeitig klare, grosszügige Räume zu schaffen, die den heutigen Anforderungen eines Museums entsprechen.





