• Inspektionen

    Inspektionen

  • Inspektionen

    Ausführung

  • Inspektionen

    Realisiert

Im Rahmen der Integration des Abschnitts N21 Martigny – Grosser Sankt Bernhard in das Nationalstrassennetz im Jahr 2020 hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) ein Programm für konstruktive Kleinunterhaltsmassnahmen (KBU) eingeführt. Ziel ist es, die Bausubstanz der Kunstbauten bis zu den nächsten Instandsetzungsarbeiten zu erhalten. Diese Massnahmen sollen Alterungs- und Schadensprozesse verlangsamen und umfangreichere Eingriffe in Zukunft vermeiden.

Der Abschnitt ist anspruchsvollen klimatischen Bedingungen ausgesetzt und war in der Vergangenheit nur beschränkt unterhalten worden. Sein allgemeiner Zustand erfordert daher bedeutende Arbeiten an Brücken, Stützbauwerken und Galerien.

Im Rahmen des Projektgenerierungsmandats NEB Wallis N21/N06 beteiligte sich INGPHI an der Zustandsbeurteilung der Bauwerke, an der Definition der erforderlichen Massnahmen sowie an deren Priorisierung. Aufgrund der grossen Anzahl betroffener Bauwerke und der Länge des Abschnitts sind die umfangreichen Unterhaltsarbeiten über einen Zeitraum von rund zehn Jahren zwischen 2025 und 2035 geplant.

Parallel dazu beauftragte der Dienst der Gebietseinheit III (SUT III) die INGPHI mit der Planung und Begleitung der konstruktiven Kleinunterhaltsmassnahmen an den Bauwerken der N21.

Seit 2022 wurden mehrere Baukampagnen an den Bauwerken des Abschnitts mit gezielten Eingriffen durchgeführt. Zu den wichtigsten Massnahmen gehören:

2022: Eine erste Intervention erfolgte an der Brücke Lavanchy mit einer lokalen Instandsetzung der Fahrbahnplatte nach einem Aufprall infolge eines Steinschlags.

2023: Eine umfangreiche Baukampagne betraf elf Bauwerke des Abschnitts. Die Arbeiten umfassten hauptsächlich die Instandsetzung und den Ersatz von Fahrbahnübergängen, die Erneuerung von Abdichtungen und Belägen beidseits der Übergänge sowie die Umgestaltung einzelner Bauwerke mit dem Rückbau von Fahrbahnübergängen, um die Dauerhaftigkeit zu erhöhen und den künftigen Unterhaltsaufwand zu reduzieren.

2024: Die Arbeiten wurden mit dem Ersatz der Brückenlager und der Instandsetzung der Lagerbänke auf der Brücke der Trappisten fortgesetzt. Zudem wurden vertiefte Untersuchungen an der Stützmauer Pont-Sec 254 durchgeführt, um ihr Verhalten zu beurteilen und die erforderlichen Verstärkungsmassnahmen festzulegen. Hierfür wurde eine Überwachung mittels Inklinometern eingerichtet.

2025: Die Arbeiten betrafen mehrere Bauwerke des Abschnitts, insbesondere den Ersatz von Fahrbahnübergängen, die Instandsetzung von Widerlagern und Mauerwerken, die Erneuerung von Schutzeinrichtungen sowie Verstärkungs- und lokale Reparaturarbeiten an bestehenden Tragwerken.

  • Bauherrschaft

    Bundesamt für Strassen (ASTRA) / Dienst der Gebietseinheit III

  • Bauingenieur

    INGPHI SA, Lausanne

  • Bauunternehmen

    Verschiedene Unternehmen je nach ausgeführten Massnahmen

  • Erbrachte Leistungen

    SIA-Phasen 21 bis 53, von der Zustandsanalyse der Bauwerke bis zur Bauleitung

  • Realisierungszeitraum

    2022 – laufend

News

Keine Neuigkeiten zu diesem Projekt verknüpft.

Veröffentlichungen

Kein Element zum Anzeigen.

Projektteam

  • Hugo

    Crespo

    Techniker Arbeitsplanung

  • Laure

    Toullier

    Bauingenieurin

  • Lionel Moreillon

    Lionel

    Moreillon

    Mitglied der Geschäftsleitung - Projektleiter - Bauleitung - Bauingenieur

  • Luca

    Moll

    BIM Modeler - Bauzeichner - Lehrmeister

  • Lucas

    Vieceli

    Bauzeichner

  • Pierre

    De Groot

    Projektleiter - Bauingenieur

  • Shkendim Salihi

    Shkendim

    Salihi

    BIM Modeler - Bauzeichner - Lehrmeister

  • Xavier

    Vingerhoets

    Bauingenieur

Instandsetzung der Passerelle du Lignon
Post