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Zentrum für Palliativmedizin Rive-Neuve II

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  • Ausführung
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Die Stiftung Rive-Neuve modernisiert ihre Infrastruktur in Blonay und baut ein neues Zentrum für Palliativmedizin. Die Architektur des zukünftigen Gebäudes soll die Krankenhausatmosphäre auflockern und den Patienten, soweit möglich, Gemütlichkeit bieten. Auf einem Berg in der Natur gelegen, erstreckt sich das Gebäude vor zwei Bäumen; es umfasst mehrere Zimmer, ein Restaurant, ein Schwimmbecken, einen geräumigen Hof und zwei Parkplätze.

Es handelt sich um eine monolithische Konstruktion aus weissem, in der Masse getöntem Sichtbeton. Weil ein Schmuckstück aus Beton gebaut werden sollte, wurde den Details besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Das Fehlen einer Verkleidung und der Wunsch, bei der Tönung Einheitlichkeit und Kontinuität zu erzielen, machen es erforderlich, die 7 m hohen Fassadenmauern mit grossen Öffnungen in einem Abschnitt zu bauen.

Die Zimmerdecken bestehen aus einer weissen, von Blattabdrücken übersäten Sichtbetonplatte, die den Patienten einen natürlichen, beruhigenden Anblick bietet. Da die wiederholte Verwendung von Plastikfilmen nicht mit dem architektonischen Konzept vereinbar war, wurden richtige Blätter willkürlich auf der Verschalung angebracht, so dass jedes Zimmer einzigartig ist.
Die grossen freitragenden Balkone sind ebenfalls aus Sichtbeton. Um die Kontinuität der Materialien zu erhalten und trotzdem den Wärmeanforderungen Genüge zu leisten, sind sie durch Isolierkonsolen mit den Stockwerkplatten verbunden.
Die Säulen an der Peripherie stehen ausserhalb der Fassade. Um den visuellen Eindruck einzuschränken und trotzdem eine Trennung zu erreichen, sind sie in kleinen Gruppen von drei Metallröhren gebaut.

Im Süden befindet sich ein zusätzlicher Parkplatz, unabhängig vom Hauptgebäude. Er ist halb in der Erde eingebaut, um die Integration zu verbessern.

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Projektteam

Karte Lokalisation

Blonay (VD)

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