Um die Instandsetzung der Brücke über den Lavapesson ohne Verkehrsunterbrechung durchzuführen, wurden provisorische Brücken gebaut. Da es sich um provisorische Bauwerke handelt, wurden sie mit maximaler Rationalisierung gebaut. Deshalb besteht die Stahlkonstruktion aus rohem Stahl und alle Elemente sind mit Schrauben verbunden, sodass der Auf- und Abbau vereinfacht werden; die Fahrbahnplatte hat keinen Belag und die Oberfläche des Betons wurde aufgeraut, um genügend Strassenhaftung zu garantieren.

Beide Brücken führen zu den Autobahnein- und ausfahrt Freiburg-Nord. Die Brücke Richtung Bern ist 85 m lang und die Brücke Richtung Vevey ist 50 m lang, mit jeweils einer maximalen Spannweite von 12 m. Die Stahlstruktur der Brücken besteht ausschliesslich aus handelsübliche Stahlprofile. Die Pfeiler und Versteifungen bilden stabile Rahmengerüste und die Fahrbahnplatte besteht aus 4 HEB650-Trägern. Die Fahrbahnplatte ist 5.50 m breit und verbreitert sich am Ende der Brücke bei der Verbindung mit der Hauptbrücke. Die Fahrbahnplatte ist eine Verbundplatte. Diese besteht aus vor Ort gegossenem Beton, der mit der Stahlstruktur durch Dübel verbunden ist. An beiden Enden wurden die Fundamente hinterfüllt, um die Verbindung mit der bestehenden Fahrbahn zu ermöglichen.

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puits bloquants-Paudèze-INGPHIEntlastungsschächte Paudèze Brücken - ASTRA
Articulations Gerber-Lavapesson-INGPHIVerankerung der Gerbergelenke der Brücke über den Lavapesson - ASTRA