Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /home/ingphi/ingphi.ch/vendor/interconnectit/search-replace-db/srdb.class.php on line 854
Superstructures des gares CEVA - INGPHI
shape1 shape2 shape3

Oberbauten der Bahnhöfe CEVA

  • Wettbewerb
  • Projektierung
  • Ausführung
  • Realisation

In Genf sind an der neuen grenzüberschreitenden Bahnstrecke Cornavin – Eaux-Vives – Annemasse (CEVA), die den Bahnhof Genf-Cornavin in der Schweiz mit dem Bahnhof Annemasse in Frankreich verbindet, fünf neue Bahnhöfe gebaut worden.

Die Gebäude der fünf Bahnhöfe sind nach demselben architektonischen Konzept des « Glasbausteins » gebaut worden, damit das Licht bis zu den Bahnsteigen durchdringen kann. Der Glasbaustein ist ein Fassadenelement aus Glas in der Grösse 5,40 m x 2,70 m, das auf die in den 1930er Jahren in der Architektur verwendeten Glasziegel zurückgeht. Es findet Verwendung bei Dächern, Mauern und Fussböden.

Diese Glasbausteine werden von einem sichtbaren metallischen Rahmengerüst gestützt, das integraler Bestandteil der architektonischen Ästhetik des Projekts ist. Alle Metallprofile, Säulen. Dachtraversen, Lattenroste für Fussboden und Gehweg, Abzweigungen, Paneele und Querbalken sind zusammengeschweisste, 120 mm breite Kästen. Die Dicke der daraus bestehenden Oberbauten und die statische Höhe schwanken je nach Belastungen. Die Höhe der Metallrahmen liegt zwischen 6 m und 25 m für Tragweiten von 16 bis 25 m. Die Stabilität dieser Metallgerüste ist durch die Winkel des Rahmens und die Versteifungen vorgegeben.

Diese tragenden Konstruktionen haben numerische 3D-Modelle erforderlich gemacht. Sie sind für normale Belastungen geplant, aber auch für Erdbeben und Wind, die besonders für schlanke Konstruktionen gefährlich sind. Insbesondere die Dachtraversen, die eine statische Höhe von 3 m und eine Breite von 120 mm haben, sind mit Hilfe von nichtlinearen Berechnungen überprüft worden. Die Gehwege und Fussböden sind so geplant, dass ihre eigenen Frequenzen weit von der Marschfrequenz entfernt sind, damit das Frequenzrisiko reduziert werden kann.

Da die Metallgerüste zu sehen sind, sind Profile und Einzelheiten der Montage sorgfältig geplant worden. Bolzen und Befestigungen befinden sich nur in Schattenbereichen. Die Schweissstellen im Fussboden sind sorgfältig geschliffen und mit Antikorrosionsmitteln verdeckt worden.

Auf diese Weise schaffen der Glasbaustein und ihr Metallgerüst in Genf eine «CEVA-Identität». Sie verbinden die Eisenbahnnetze der Schweiz und Frankreichs und schaffen so die beim Léman-Express fehlende Verbindung zwischen der französisch-waadtländischen-genferischen Megapolis.

Teilen

Projektteam

Bernard Adam

Mitglied der Geschäftsleitung - Projektleiter - Bauingenieur

Publikationsliste

Karte Lokalisation

Genève (GE)

Entdecken Sie unsere anderen Projekte